Sightseeing in Wellington…

Bild: Cable Car in Wellington - Reiseblog von Frank Seidel

Wellington, 01.02.2006 (Weltreise, Tag 22)

Ein kurzer Flug und eine neue Stadt: Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Ich möchte mir heute mal einen Überblick über die Stadt verschaffen. Und genau für diesen Zweck gibt es zwei tolle Aussichtspunkte…

Botanik mit Aussicht…

Da ist zunächst einmal der Botanische Garten, welcher mit dem berühmten Wellington Cable Car zu erreichen ist. Die Talstation des Cable Car befindet sich in 280 Lambton Quay.

Schon auf der kurzen Fahrt, hinauf auf 122 m Höhe, hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Umgebung. Die 628 m lange Strecke überwindet eine Steigung von rund 20% und wird pro Jahr von knapp einer Millionen Menschen genutzt.

Eröffnet 1902, erfolgte der Antrieb anfangs mit einer Dampfmaschine. Seit der Kompletterneuerung 1979 präsentiert sie sich in ihrer heutigen Form als Standseilbahn und wird von einem Motor in der Bergstation angetrieben.

Oben angekommen beginnt dann gleich der botanische Garten. Prunkstück des ca. 22 Hektar großen Geländes ist der Rosengarten von Lady Norwood. Rund 2.000 verschiedenen Rosensorten präsentieren sich hier in all ihrer Pracht (Blütezeit von November bis April)…

Aussicht ohne Ende…

Den zweiten Aussichtspunkt erreiche ich dann nach einer kurzen Busfahrt quer hinüber auf die andere Seite der Stadt. Das ist der Mount Victoria, der Hausberg von Wellington und zugleich der beste Aussichtspunkt auf rund 196 m Seehöhe..

Ich bin mit einem öffentlichen Bus, welcher alle 30 Minuten fährt, hier hin gelangt und dies war auch problemlos möglich. Vom Zentrum dauert die Busfahrt etwa 25 Minuten. Man hat einen grandiosen Rundumblick über Wellington und das Umland – an schönen Tagen ein absoluter Traum…

Alles unter einem Dach…

Das Zentrum der Macht Neuseelands sind der Beehive und das Parliament House. Ein großes rundes Gebäude ist der sog. Beehive (Bienenkorb) und Sitz aller neuseeländischen Ministerien. Alles unter einem Dach – so kann man es auch machen. Kurze Wege und nur ein einziges Gebäude fördern die Kommunikation und sparen dem Steuerzahler sicherlich sehr viel Geld…

Nebenan ist übrigens gleich das Parlament. Hier kann man sich im Rahmen einer Führung alles im Detail anschauen – nur der Sessel des Premiers ist dabei tabu. Auch darf man in den Räumlichkeiten leider keine Fotos machen…

Frisch gebrautes Bier…

Ausklingen lasse ich diesen aufregenden Tag einmal mehr bei einem guten Abendessen und ein, zwei Bier in einem lokalen Brauhaus und zahle dafür außerordentlich günstige 35,90 Neuseeland Dollar (21 Euro)…

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